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FAQ

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen.

1) ...und warum sollten Studenten Geld für eine Solaranlage geben?

2) Was sind die Vorteile von Solarenergie? Ich habe gehört, sie sei überhaupt nicht wirtschaftlich

3) Was für eine Photovoltaikanlage ist das, die auf der Rostlaube gebaut wird?

4) Kann ich auch ein Darlehen zeichnen, wenn ich mit der FU nichts zu tun habe?

5) Wie sicher ist die Geldanlage bei UniSolar?

6) Wieso gerade Solardach INVEST?

7) Kaufen wir eigentlich Anteile von Solardach Invest oder von der Solaranlage?

8) Wer macht Gewinn mit UniSolar Berlin?

9) Mit welchem Sonnenscheinertrag kann man rechnen?

10) Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?

11) Was passiert, wenn die Solaranlage kaputt geht (z.B. durch ein Unwetter), bekomm ich dann kein Geld?

12) Was passiert mit der Anlage nach 20 Jahren?

13) Was passiert, nachdem ich den Darlehensvertrag abgeschickt habe - muss ich sofort genug Geld auf dem Konto haben?  

14) Gibt es UniSolar nur in Berlin?

15) Warum sollten gerade Hochschulen Solaranlagen auf ihre Dächer bauen?

16) Kann ich bei der Öffentlichkeitsarbeit helfen?

17) Kann mein Geld verloren gehen, wenn z.B. das Projekt aus irgendeinem Grund nicht zustande kommt?

 

1) ...und warum sollten Studenten Geld für eine Solaranlage geben?

Der Gewinn für die Umwelt steht im Vordergrund: Die Solaranlage wird voraussichtlich mehr als 90 MWh "sauberen" Strom pro Jahr erzeugen. Die Anlage wird aber über die direkten CO2-Einsparungen hinaus auch Werbung für den Ausbau erneuerbarer Energien machen, da sie auf der Rostlaube für viele Studenten täglich präsent sein wird. Eine Beteiligung bietet außerdem eine sichere Geldanlage mit einem Zinssatz von 4-6%. Ihr spendet euer Geld also nicht, sondern legt es an.

2) Was sind die Vorteile von Solarenergie? Ich habe gehört, sie sei überhaupt nicht wirtschaftlich

Sonnenenergie steht uns nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Die zur Energieumwandlung eingesetzen Module der Photovoltaikanlagen haben heutzutage eine Laufzeit von durchschnittlich mehr als 30 Jahren. Bereits nach 2 bis 3 Jahren Betriebszeit haben sie sich energetisch amortisiert, also die für ihre Fertigstellung benötigte Energie selbst erzeugt. Ferner setzen sie in ihrer Betriebszeit weder Feinstaub noch Treibhausgase frei, reduzieren also dann indirekt den Kohlenstoffdioxidausstoß und sind zudem relativ wartungsarm. Damit sind sie ein Beispiel wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.

3) Was für eine Photovoltaikanlage ist das, die auf der Rostlaube gebaut wird?

Es handelt sich um Module von Hyundai Solar mit einer Nennleistung von 184 bis 191 Wp. Es ist ein polykristallines Modul.
 
4) Kann ich auch ein Darlehen zeichnen, wenn ich mit der FU nichts zu tun habe?

 

Unsere Öffentlichkeitsarbeit wird sich zwar auf das FU-Universitätsumfeld konzentrieren, selbstverständlich können sich aber auch alle anderen Interessierten an dem Projekt beteiligen.

5) Wie sicher ist die Geldanlage bei UniSolar?

Grundsätzlich ist eine Investition in die Solaranlage sehr sicher. Es besteht aber die sehr geringe Möglichkeit, dass Solardach Invest zahlungsunfähig wird und das dann noch ausstehende Restdarlehen nicht mehr zurückgezahlt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt, ist aus folgenden Gründen sehr gering:

• Solardach Invest ist ein seriöses Tochterunternehmen der Firma Wagner & Co., die mehr als 25 Jahre Erfahrung mit Solarenergie gesammelt hat. 
• Solardach Invest errichtet und betreibt ausschließlich Photovoltaikanlagen. Dabei sind alle Photovoltaikanlagen gegenüber Ertragsausfällen abgesichert und besitzen eine Herstellergarantie. Bei Fehlfunktionen wird eine Fernüberwachung Alarm schlagen.
• Das EEG garantiert eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom über die nächsten 20 Jahre und die jährliche Sonneneinstrahlung ist relativ konstant. Die Vergütung wird 44,48ct/kWh für die von uns errichtete Anlage betragen. 

Zudem erfolgt ab dem 2. Jahr die Tilgung des Darlehens und ihr bekommt ab dem 1. Jahr Zinsen. Das heisst, ihr müsst nicht etwa 20 Jahre auf euer Geld warten, sondern habt nach etwa der Hälfte der Laufzeit die Darlehenssumme wieder auf eurem Konto und alle weiteren Zahlungen kommen oben drauf. Um also tatsächlich Geld zu 'verlieren', müsste Solardach Invest innerhalb der nächsten Jahre pleite gehen, was extrem unwahrscheinlich ist. Eine Beispielrechnung findest du auf der Seite Projekt.

 

6) Wieso gerade Solardach INVEST?

Die Solardach INVEST GmbH bietet für uns als studentisches Projekt den besten Leistungsumfang (Montage / Wartung / Betreibermodell) an, und das bei der höchsten Rendite für die DarlehensgeberInnen. Die Firma wurde vor zwei Jahren als Tochter der Wagner&Co. Solartechnik, Marburg-Cölbe gegründet und betreut bereits zahlreiche Anlagen von Bürgerinitiativen. Wagner&Co ist ein Unternehmen in Mitarbeiterbesitz. Mehr dazu unter Wagner&Co: Demokratie und Eigentum. Damit halten wir Solardach Invest für einen geeigneten und verantwortungsvollen Partner in einem studentischen Projekt, das auf Nachhaltige Entwicklung abzielt. Zu anderen organisatorischen Modellen, die wir auch überprüft haben, siehe nächste Frage.

7) Kaufen wir eigentlich Anteile von Solardach Invest oder von der Solaranlage?
 
Weder noch - die Beteiligung läuft über private Darlehen, bei dem der Anleger der Betreibergesellschaft Solardach Invest einen bestimmten Betrag leiht, mit dem die Solaranlage finanziert wird, ähnlich wie bei einem Bankkredit. Darüber wird ein Vertrag zwischen SolardachInvest und dem Anleger abgeschlossen. Wir haben uns für dieses Finanzierungsmodell entschieden, weil es - im Unterschied zu Beteiligungsmodellen, bei denen die Anleger die Solaranlage besitzen - viel mehr Sicherheiten für die (studentischen) AnlegerInnen bietet. Ausserdem haben wir als studentische Initiative nicht die Kapazitäten, den Verwaltungsaufwand, der über 20 Jahre entsteht, zu bewältigen. Dies übernimmt die Solardach Invest GmbH. Bei einem reinen Beteiligungsmodell, wie z.B. Bürgersolaranlagen, müssen sich die AnlegerInnen organisieren (z.B. im Verein) und ihre Anlage über die 20 Jahre hinweg verwalten; zudem wäre die relativ geringe Einstiegssumme von 250 Euro kaum möglich.
 
8) Wer macht Gewinn mit UniSolar Berlin?
 
Viele möchten wissen, ob die Solardach Invest GmbH als Betreibergesellschaft Profit mit dem Projekt macht.  Die Firma ist natürlich kein Non-Profit-Unternehmen, macht aber auch keinen unverhältnismäßigen Profit mit UniSolar Berlin. Im Vergleich zu anderen Projekten ist bei UniSolar die Einstiegssumme extrem niedrig: 250 Euro. Damit ergibt sich durch viele einzelne AnlegerInnen ein relativ hoher Verwaltungsaufwand für Solardach Invest, dem eine ebenfalls relativ hohe Auszahlung von Zinsen gegenübersteht. Dadurch macht Solardach Invest kaum Profit - fördert aber seine Mutterfirma, den Solaranlagenhersteller, und die Solar-Branche. Einen Gewinn machen natürlich die DarlehensgeberInnen, aber auch alle anderen Menschen, die von der CO2-Einsparung profitieren werden. Anstalten öffentlichen Rechts wie die Uni kamen aus rechtlichen Gründen als Projektträger nicht in Frage, weil sie nicht befugt sind, einen solchen Fond zu verwalten und mögliche Gewinne zu erwirtschaften.  Die Uni kann die Solaranlage jedoch nach 20 Jahren übernehmen, um eigenen Strom weiterzuproduzieren.
 
9) Mit welchem Sonnenscheinertrag kann man rechnen?
 
Als Ertrag können wir in Berlin bei der geplanten Anlage (etwa 600qm, 60kWp) von etwa 900 kWh/kWp installierter Leistung und Jahr ausgehen, insgesamt also ca. 54.000 kWh/a. Das ergäbe im Schnitt 5% Zinsen.
 
10) Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
 
Das weit verbreitete Vorurteil, dass PV-Anlagen nie den Strom erzeugen könnten, der für ihre Herstellung notwendig war, ist durch zahlreiche Ökobilanzen widerlegt. Moderne Anlagen haben sich nach wenigen Jahren energetisch amortisiert. Die von uns eingesetzten Module amortisieren sich bereits nach ca. 2-3 Jahren. D.h. nach dieser Zeit haben sie genauso viel Energie produziert, wie für ihre Herstellung und Beseitigung benötigt wird. Auf Grund der enormen Energiemengen, die täglich von der Sonne auf die Erde gelangen, hat die Photovoltaik ein enormes Potential. Allein in einer Stunde strahlt die Sonne mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr beansprucht. Dieses Potential sollten wir unbedingt nutzten. 

11) Was passiert, wenn die Solaranlage kaputt geht (z.B. durch ein Unwetter), bekomm ich dann kein Geld?
 
Die Photovoltaikanlagen sind umfassend versichert durch Allgefahrenversicherungen (Unwetter und Vandalismus), durch eine Betriebsausfallversicherung und durch eine Leistungsgarantie für die Solarmodule. Die Rendite und der Zinssatz bleiben von möglichen Ertragsausfällen unberührt. 
 
12) Was passiert mit der Anlage nach 20 Jahren?

Nach 20 Jahren wird die Anlage entweder von Solardach Invest abgebaut oder, was zu bevorzugen ist, an die Universität übergeben, die sie weiter betreibt. Die Lebenserwartung von Photovoltaikanlagen beträgt z.Zt. etwa 25-30 Jahre.
 
13) Was passiert, nachdem ich den Darlehensvertrag abgeschickt habe - muss ich sofort genug Geld auf dem Konto haben? 
 
Mit dem Darlehensvertrag gibst Du Solardach Invest die Erlaubnis, das Darlehen von Deinem Konto einzuziehen, sobald der Bau der Solaranlage ansteht. Zu dem Zeitpunkt - voraussichtlich Dezember 2008 - wirst Du nochmal darüber informiert, wann die Summe eingezogen wird.
 
14) Gibt es UniSolar nur in Berlin?

Nein, es gibt z.B. in Leipzig und Karlsruhe weitere Projekte mit dem Namen Unisolar. In Kassel befindet sich ausserdem der sogenannte SolarCampus, ebenfalls ein Projekt welches den Bau von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Universität verwirklicht hat. Die verschiedenen UniSolar-Initiativen haben vor kurzem sogar ein bundesweites Netzwerk gegründet, das die UniSolar-Idee bekannt machen und neue Initiativen unterstützen möchte.Link: UniSolar-Netzwerk
 
15) Warum sollten gerade Hochschulen Solaranlagen auf ihre Dächer bauen?
 
Hochschulen und Solarenergie passen perfekt zusammen, denn hier treffen sich innovative Wissenschaft, Technik und gesellschaftliche Verantwortung. Hochschulen werden oft gesellschaftliche Vorbildfunktionen zugeschrieben. Diesen sollten sie auch und insbesondere bei einem so wichtigen Thema wie Klimaschutz gerecht werden. Die Installation von kollektiv finanzierten Photovoltaikanlagen auf den zahlreich vorhandenen Dachflächen der Hochschulen ist ein gut sichtbares Zeichen für Verantwortung im Klimaschutz. Gerade bei den Studierenden möchten wir ein Bewusstsein für Erneuerbare Energien und Möglichkeiten der Nachhaltigen Entwicklung schaffen, das sie in ihr (Arbeits-)Leben mitnehmen.

16) Kann ich bei der Öffentlichkeitsarbeit helfen? 

Ja, sehr gern. Die erst Anlag auf dem FU-Dach ist zwar abgeschlossen, aber es hat sich bereits neue Studenten zusammen getan um ein folge Projekt auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns sehr über Unterstützung. Schreib uns einfach eine Mail und wir schreiben dir, wann wir uns das nächste mal treffen.

 17) Kann mein Geld verloren gehen, wenn z.B. das Projekt aus irgendeinem Grund nicht zustande kommt?

Nein. Mit dem Darlehensvertrag schickst du nur Dein Einverständnis darüber, dass wenn die Anlage gebaut wird, das Geld von dir eingezogen wird. Das Geld bleibt also bis zum Bau (voraussichtlich Dezember 2008) auf Deinem Konto.